Über uns


Wir suchen noch eine weitere Partnerin für den Malort am Englischen Garten!

Wir wünschen uns jemanden mit Freude am "Bedienen" von Kindern  und Erwachsenen.

Der Zeitaufwand liegt derzeit bei ca. 1-2 Malspielterminen (plus Vor-und Nachbereitung) pro Woche,

gerne auch mal samstags.

Du solltest die Ausbildung bei Arno Stern gemacht haben und Freude daran haben unseren Malort, 

der bereits seit 3 Jahren aktiv ist, weiter auszubauen.

Schön wäre es auch, wenn Du gerne auf Menschen zugehst oder auch Erfahrungen aus dem pädagogischen oder therapeutischen Bereich mitbringst und grundsätzlich Lust hast mit Deiner Begeisterung neue Teilnehmer zu gewinnen.

Für eine gute Zusammenarbeit sind uns Partnerschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Selbstständigkeit wichtig.

Wir bieten schön gelegene Räume zwischen Englischem Garten und Universität, einen angenehmen Kundenstamm, die Freiheit aktiv weitere Kurse aufzubauen, sowie eine faire, direkte und transparente Abrechnung. 

Wir freuen uns auf Deine Rückfragen! 

 


Verena

Ich erinnere mich sehr gerne an dieses Malen auf dem Dachboden der Internationalen Jugend-bibliothek, die sich in den 1960er Jahren nicht weit von der Bayrischen Staats-bibliothek in München befand. Wir malten auf großen Blattformaten, im Stehen vor der Staffelei, ohne nennenswerte Intervention durch den Leiter - ein tolles und für immer prägendes Erlebnis!

Jahrelang haben mich dann Farben, das Malen und das freie Zeichnen beglückt. Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht und unterschiedlichste Techniken ausprobiert. 

Die Äußerungen Arno Sterns in dem Film Alphabet über das Malen "als innere Notwendigkeit" im Gegensatz zur "Kunst" (die auf einen anderen Betrachter abzielt)  trafen mich unvorbereitet heftig. 

Begeistert und ermutigt von diesem Denkansatz beschloss ich nach Paris zu fahren und die Ausbildung bei Arno Stern zu machen. Hinzu gesellte sich die Gewissheit, dass ich in einem Malort viele der Erfahrungen, die ich auf meinem bisherigen Berufsweg und als Privatperson gemacht habe, verbinden würde: aktiv einen Rahmen zu bereiten, der anderen Menschen die Chance gibt durch das gemeinsame -nicht bewertende- Malspiel Freude und ein natürliches Sich-Selbst-Vertrauen (Selbstvertrauen) ent-stehen zu lassen. 

In den erlebnisreichen und intensiven Jahrzehnten in einer Familie mit drei Generationen, habe ich das individuelle Erleben, Werden und Vergehen vieler Menschen mit Interesse und Empathie wahr genommen und begleitet. Dabei habe ich die größte Freude daran, zu erspüren und zu verstehen, was Menschen brauchen, um sich in ihrer Umgebung wohl zu fühlen und sie - in der Eigenschaft als Mutter, Architektin, Wohnberaterin, Gast-geberin, Führungskraft oder Koordinatorin einer Nachbar-schaftshilfe - zu unterstützen. In verschiedenen Ehrenämtern ver-folge ich aktiv soziale und kulturelle Entwicklungen.  Gelegentlich nehme ich an Workshops zur Kunsttherapie am IKT, Gauting teil.

In der konkreten "Rolle" des  "Malspieldieners"  kann ich den (bereits durch Arno Stern in vielen Jahren und auf verschiedenen Kontinenten mit jungen und älteren Teilnehmern erprobten) professionellen Rahmen nutzen, in dem diese wohlwollenden und respektvollen begleitenden Pro-zesse möglich sind.  

Insgesamt beunruhigt mich persönlich der allgemeine Verlust an körperlicher Bewegung und Zeit zur Vertiefung und Beobachtung und Ruhe.  

Wenn natürliche Intuition, greifbare Erfahrungen mit der Natur und gewachsenes Wissen verloren gehen, verlieren wir leicht das  Gefühl der Selbstwirksamkeit und Authentizität. Ich halte die Berücksichtigung des persönlichen Entwicklungs- und Aneignungs-potentials von Kindern und Jugendlichen im Unterricht und in der Erziehung für ausgesprochen notwendig. Initiativen zur Föderung von Meditation und Achtsamkeit an pädogogischen Einrichtungen halte ich für ausserordentlich sinnvoll. 

Ich verstehe das Malspiel als eine spielerische, manchmal auch meditative Beschäftigung, die immer wieder, regelmässig - undzwar altersunabhängig ! - zu einer ungeahnten tiefen inneren Zufriedenheit führen kann.  

Die Begegnung mit Arno Stern (und André Stern) in Paris, die Auseinandersetzung mit seiner Forschung und dem zugrundeliegenden Konzept (Raum, klare Regeln, Ritual, Entwicklung, Achtsamkeit und Respekt) und auch der Selbstversuch in verschiedenen Malorten (besonders die regelmäßige Teilnahme am Malspiel bei einer der ältesten Arno Stern-Schülerinnen und Gründerin des ersten Malorts in Österreich, Frau Pij Arnold-Klapproth in Salzburg haben mich darin bestärkt, selbst einen Malort in München zu eröffnen.

In der Zusammenarbeit mit Maryam Marquard, die ich während der Ausbildung bei Arno Stern am I.R.S.E. in Paris getroffen habe, ist es 2015 gelungen dieses Projekt auf den Weg zu bringen. 

Ich empfinde meine Arbeit im "Malort am Englischen Garten" seither als sehr beglückend. 


kunsttherapeut. Zusatzausbildungen: BURNOUT Begleitung

POINT ZERO Methode

Maryam 

Liebe Maryam, voller Begeisterung und Mut haben wir beide 2015 den Malort am Englischen Garten gegründet und aufgebaut.  Oft haben wir unsere Beobachtungen, Fragen und Ideen miteinander ausgetauscht und uns immer tiefer mit dem Anliegen von Arno Stern auseinander gesetzt  -  und uns mit den Beweggründen, Erwartungen und Erfahrungen unserer jungen und älteren Teilnehmer beschäftigt. Voller Faszination haben wir die Früchte unserer Anstrengungen wachsen sehen - so schade, dass Ihr jetzt aus München weg gezogen seid!

Danke, liebe Maryam, dass Du so viel Zeit und Energie in dieses wunderbare Vorhaben eingebracht hast - und Dank auch an Deine Familie, dass sie Dich dabei so geduldig begleitet und unterstützt hat! 


 Daniela

Daniela hat 2015 die intensive Ausbildung  bei Arno Stern in Paris gemacht und engagiert sich nun auch bei uns im Malort am Englischen Garten.

Daniela  ist ausserdem  Yogalehrerin und leitet eine private Schwimmschule für Kinder am Starnberger See - für uns eine Bereicherung!